Viele gerissene Druckteile lassen sich reparieren, wenn sie dekorativ, leicht belastet oder Prototypen sind. Neu drucken sollten Sie bei sicherheitsrelevanter Last, unbekanntem Material oder wenn der Riss einen Konstruktions- oder Prozessfehler zeigt.
Ursache vor der Reparatur finden
Suchen Sie nach dünner Wand, scharfer Innenecke, schwacher Schichthaftung, Schlagstelle oder zu enger Montage. Markieren Sie die Rissenden. Eine geglättete Oberfläche ohne Ursachenbehebung reißt meist daneben erneut.
Fuge kontrolliert vorbereiten
Entfernen Sie lose Teile und öffnen Sie nur so viel Material wie die gewählte Verbindung braucht. Ein kleiner Rotationsstift kann eine Nut reinigen; grobes Schleifen nimmt jedoch tragendes Material weg. Schützen Sie Maße und vermeiden Sie Erwärmung.
Klebstoff, Schweißmethode oder Verstärkung werden nach Material und Einsatz gewählt. Beachten Sie Vorbereitung, Lüftung und Aushärtung des Herstellers. Prüfen Sie nach dem Aushärten zuerst Ausrichtung und Funktion, dann Optik. Ein reparierter Prototyp sollte zu einer Änderung von Wandstärke, Orientierung, Radius oder Spiel führen.
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